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"Ufo"-Sanierung in Flöha wird deutlich teurer als geplant

Stadtrat Stadt sucht nach Finanzierungswegen

Flöha. 

Flöha. Die Sanierung des Haupteingangsbereichs des Jugendzentrums "Ufo" in Flöha dauert nicht nur erheblich länger als ursprünglich gedacht. Die Maßnahme wird auch deutlich teurer.

 

Kostenerhöhung von 40.000 Euro

"Es gibt eine Kostenerhöhung in Höhe von rund 40.000 Euro. Die Mehraufwendungen entstehen durch Kostensteigerungen bei den Hauptgewerken sowie zusätzlicher Steinmetzarbeiten", teilte die Stadtverwaltung mit. Nunmehr will sich der Stadtrat im Rahmen seiner nächsten öffentlichen Sitzung damit beschäftigen, wie dieser Mehraufwand finanziert werden kann.

 

Sitzung am 29. September

Die Sitzung beginnt am 29. September, 19 Uhr, im Stadtsaal im Wasserbau der Alten Baumwolle Flöha, Claußstraße 3. Die Villa Immenhof am Baumwollpark, in der das Ufo beheimatet ist, wurde einst als Wohnsitz der Familie Clauß errichtet. Sie war in Flöha Besitzer der Baumwollspinnerei. Nach dem 2. Weltkrieg wurde in dem Bauwerk ein Kinderheim eingerichtet, 2006 zog das Jugendzentrum "Ufo" ein.

Der Name lautet ausgeschrieben übrigens "unkompliziertes Freizeitobjekt". Dort treffen sich von Montag bis Freitag Kinder und Jugendliche, die von Sozialpädagogen betreut werden. In den vergangenen Jahren wurde viel Geld in die Sanierung des Hauses investiert, nur der Haupteingangsbereich blieb bei Bauarbeiten bisher unberücksichtigt. Während der Stadtratssitzung wird sich das Gremium auch mit dem überarbeiteten Brandschutzbedarfsplan beschäftigen, der in seiner aktualisierten Form in Kraft gesetzt werden soll. Außerdem geht es um die Vorstellung der Flöhaer Kriminalstatistik für das Jahr 2021.

 

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