Umweltmobile feiern Jubiläum

Natur Minister mit "Heimspiel" in der Naturschutzstation Herrenhaide

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Jubiläum der beiden sächsischen Umweltmobile in der Naturschutzstation Herrenhaide. Elftklässler des Burgstädter Gymnasiums nutzten die mobile Technik für ihre Untersuchungen zum Thema "Wiese". Foto: Uwe Schönberner

Herrenhaide/Burgstädt. Ein Geburtstag der besonderen Art wurde kürzlich in der Naturschutzstation Herrenhaide begangen: Die Sächsischen Umweltmobile feierten ihr 25-jähriges Jubiläum. Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) würdigte das unter anderem folgendermaßen: "Dass bisher 100.000 Schülerinnen und Schüler mit den Umweltmobilen gearbeitet haben, zeigt, dass sie angenommen werden".

Für Schmidt, der in Herrenhaides Nachbarort Taura wohnt, war diese Veranstaltung damit sozusagen ein Heimspiel. Er verkündete außerdem optimistisch, dass es ab Januar 2018 wegen der hohen Nachfrage ein weiteres Umweltmobil geben wird.

Zukünftig mehr Umweltmobile im Einsatz

Die Umweltmobile machten auf ihrer Jubiläumstour auch wieder in der Naturschutzstation Herrenhaide Station. Marion Süß und Wolfgang Heinig von der gastgebenden Nabu-Regionalgruppe Burgstädt übergaben an Vertreter der Landesstiftung Natur und Umwelt, die die Umweltmobile betreiben, und weitere Partner einige Präsente und bedankten sich für die jahrelange, gute Zusammenarbeit.

Auch mit dem Gymnasium Burgstädt gibt es diese. Schulleiterin Ilka Frigge: "Diese Termine in Herrenhaide sind fester Bestandteil des Biologie-Unterrichtes unserer Elftklässler", sagte sie. Und Biologie-Lehrerin Karin Donner ergänzt: "Die Ergebnisse dieser Exkursion werden in einer Mappe dokumentiert, die benotet wird. Diese Note ist richtig wichtig", betont sie.

Was mussten die Jugendlichen nun exakt tun?

Mit Hilfe der Technik in den Umweltmobilen galt es diesmal das Thema "Wiese" näher zu unter die Lupe zu nehmen. Inhalt der Veranstaltung waren unter anderem das Untersuchen abiotischer Faktoren der Wiese, das Bestimmen des Nitrat-, PH- und Calciumgehaltes des Wiesenbodens sowie schwerpunktmäßig das Erfassen der Artenvielfalt des Lebensraumes Wiese.

"Der praktische Biologie-Unterricht direkt in der Natur ist viel interessanter als im Unterrichts-Zimmer", da sind sich viele der jungen Leute einig.