Unfall auf winterglatter in Mittelsachsen: Fahrzeug landet im Löschteich

Anwohner werden zu Rettern

Rossau OT Seifersbach

Am Dienstagabend kam es in Seifersbach, einem Ortsteil von Rossau zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall. Gegen 20.20 Uhr verlor der Fahrer eines Kleintransporters auf der Rossauer Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab und rutschte in den örtlichen Dorfteich, wo er im Wasser zum Stehen kam.

Beherztes Eingreifen der Nachbarschaft

Dass der Unfall glimpflich ausging, ist vor allem dem schnellen Handeln der Anwohner zu verdanken. Diese bemerkten den Vorfall sofort und eilten dem Verunglückten zur Hilfe. Mit einer Leiter gelang es den Ersthelfern, den Mann aus dem im Wasser festsitzenden Transporter zu befreien und sicher ans Ufer zu führen. Nach Angaben der Feuerwehr blieb der Fahrer bei dem Manöver unverletzt und kam mit dem Schrecken davon.

Feuerwehr bereitet aufwendige Bergung vor

Die alarmierten Feuerwehrkräfte trafen wenig später an der Einsatzstelle ein, um das Unfallfahrzeug zu begutachten und die Unfallstelle abzusichern. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt nun auf der Bergung des Transporters aus dem Gewässer. Zudem müssen die Einsatzkräfte prüfen, inwieweit Betriebsstoffe aus dem Wagen in den Teich gelangt sind und ob eine Gefahr für die Umwelt besteht.

Höhe der Schäden noch unklar

Bisher liegen noch keine gesicherten Informationen zur Höhe des entstandenen Sachschadens oder zum Ausmaß der Umweltbelastung vor. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Kontrollverlusts aufgenommen, während die Bergungsmaßnahmen vor Ort fortgesetzt werden.

Update der Polizeidirektion Chemnitz, 4.Februar, 13.15 Uhr

Die Rossauer Straße aus Richtung Mittweidaer Straße kommend in Richtung

S 201 befuhr am gestrigen Dienstagabend ein Renault-Kleintransporter, dessen Fahrer 21 Jahre ist. Auf winterglatter Fahrbahn kam der Renault dabei nach rechts von der Fahrbahn ab, beschädigte ein Verkehrsschild und fuhr in einen Löschteich. Der 21-jährige Fahrer blieb augenscheinlich unverletzt. Zum Zwecke der Bergungsarbeiten war der Bereich der Unfallstelle bis gegen 23.30 Uhr voll gesperrt. Am Fahrzeug (Totalschaden) und dem Schild entstand ein Gesamtschaden von etwas mehr als 20.000 Euro.

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