Unfall sorgte für Verunsicherung

Industrie Landesdirektion gibt Entwarnung, nachdem Chemikalien in Lungwitzbach gelangten

Nachdem kürzlich auf dem Gelände der der Sächsischen Metall- und Kunststoffveredelungs GmbH (SMK) in Oberlungwitz mehrere Hundert Liter der Chemikalie Chemisch-Nickel in Folge eines Unfalles ausgelaufen und teilweise in den Lungwitzbach geflossen waren, gab es Unruhe bei einigen Anwohnern. Hinter vorgehaltener Hand beklagten sie, dass das Unternehmen mitten im Ort ein Risiko darstelle. Denn was genau aus den Abflüssen und Schornsteinen des Galvanisierungs- und Veredlungsbetriebes kommt, sei zweifelhaft.

Die Sächsische Landesdirektion, die für Kontrollen und die Überwachung bei SMK verantwortlich ist, gab mit Blick auf den Unfall Entwarnung. "Der Lungwitzbach wurde durch Mitarbeiter der Landesdirektion in Fließrichtung bis etwa Mitte Ortslage St. Egidien an mehreren Stellen in Augenschein genommen. Eine Schädigung der Flora und Fauna wurde nicht festgestellt", teilte Behördensprecherin Mandy Taube mit. Die Auswertung der Wasserproben läuft noch. Wie sie außerdem informierte, seien bei der Firma SMK alle wasserrechtlichen Voraussetzungen für den Betrieb erfolgt und alle gültigen Vorschriften im Umgang mit den Stoffen würden eingehalten.