Unsere kleine Friedensfahrt

Radsport In Langenstriegis lebt die legendäre Drei-Länder-Tour auf

Die Zeiger der großen Uhr am Straßenrand zeigten 13.15 Uhr, als die älteren Menschen wohlbekannte Fanfare erklang, die einst die Fernsehübertragungen von der legendären Friedensfahrt ankündigte. In Langenstriegis heißt die einst von Rolf Zimmermann, dem Leiter der Abteilung Tauziehen beim LSV Grün-Weiß, initiierte Radsportveranstaltung "Unsere kleine Friedensfahrt". Denn sowohl das Teilnehmerfeld ist kleiner wie auch der Rundkurs über Bockendorf und Hartha mit 12,2 Kilometern weitaus kürzer ist. Als erste stellte sich Antje Dressel an der Startlinie auf, für sie die Premiere bei der UKF. Im Zwei-Minuten-Abstand folgten die weiteren Radsportler, darunter auch Vorjahressiegerin Kristina Raschke. "Das schwerste Stück ist der Abschnitt zwischen Bockendorf bis hoch zur Räuberschänke", konnte sie aus ihren Erfahren berichten. Dass beide Damen mit exakt der gleichen Zeit von 30:05 Minuten in ihren jeweiligen Altersklassen den Siegerpokal holten, wird in die Renngeschichte eingehen. Bei den Männern gewannen Ulf Kuhn (Nichtaktive) und Stanley Reißig bei den Profis, die zwei Runden absolvierten. Jonas Thimann, der als einziger bei den Kindern an den Start ging, verdient ein Extralob. Nächster Höhepunkt ist das vereinsinterne Volleyballturnier.