Unterhaltung im Museum

Spielen Schüler aus Lichtenstein entwickeln Elefanten-Memory

Welcher Rüssel passt an welchen Dickhäuter? So einfach wird es im Elefanten-Memory des Stadtmuseums Lichtenstein nicht zugehen. Denn die Besucher sollen bei der Veranstaltung auch etwas dazulernen, erklärt Museumsleiterin Anne-Sophie Berner. Für heute 15 Uhr lädt das Museum im Rahmen der Sonderausstellung "Professor Schneiders Elefanten" zum Memory-Spielen. Auch eine Sonderführung durch die Ausstellung ist geplant. Geleitet wird sie von Wolfgang Tschentscher und seiner Arbeitsgruppe aus Schülern des städtischen Gymnasiums, die sich um die Aufarbeitung des Schneider-Nachlasses kümmern. Das von den Schülern entwickelte Elefanten-Memory ist noch bis zum 31. Januar, dem Ende der Sonderausstellung verfügbar, so Berner. Am Sonntag verlagert das Museum seinen Unterhaltungsschwerpunkt auf das Lichtensteiner Klinikum. In der Hartensteiner Straße 42 startet 14.30 Uhr der mittlerweile 74. Museumskaffeeklatsch. Nach einer Stunde bei Kaffee und Kuchen sind ab 15.30 Uhr mehrere Vorträge angekündigt. Patrick Bochmann wird über die frühe Geschichte des Hauses bis zum Beginn der DDR-Zeit sprechen. Anschließend meldet sich ein Zeitzeuge zu Wort: Hermann Funke stellt die Ereignisse der Nachkriegszeit vor. "Das wird ganz sicher eine lebendige Erzählung. Denn sein Vater, Doktor Heinz Funke, war damals Chefarzt des Klinikums und die Familie hat auf dem Gelände gewohnt", sagt Anne-Sophie Berner. Zuletzt möchte der heutige Geschäftsführer Herbert Günther auf aktuelle Entwicklungen eingehen. Den musikalischen Rahmen bereitet das Hornquartett der Kreismusikschule Zwickau.