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Unterstützung für die Pädagogen

Jugendhilfe Ausschuss stellt Weichen für Sozialarbeit in den Schulen

Freiberg. 

Freiberg. Ab dem kommenden Jahr wird an 37 Schulen in Mittelsachsen Schulsozialarbeit angeboten. Das geht aus dem Gesamtkonzept zur Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit hervor, welches der Jugendhilfeausschuss beschloss. Außerdem soll das Angebot an vier Schulen erweitert werden.

"In der Regel gibt es eine Vollzeitstelle pro Schule. Der Bedarf an den Oberschulen in Flöha, Freiberg und Mittweida ist aber höher, so dass es jeweils noch eine zusätzliche Stelle geben soll", erklärt Heidi Richter, Leiterin der Abteilung Jugend und Familie. Finanziert werden die Angebote über die im März 2018 geänderte Förderrichtlinie des Freistaates zur Schulsozialarbeit.

Ziel der Staatsregierung ist es, dass an allen 25 Oberschulen in öffentlicher Trägerschaft in Mittelsachsen Schulsozialarbeit vorhanden ist. Daher fördert der Freistaat die Personalkosten für eine vollbeschäftigte Fachkraft an Oberschulen vollständig, die Sachkosten sowie die Personalkosten für Schulsozialarbeit an den weiteren Schularten anteilig, zusammen mit den Schulträgern, dem Landkreis und dem jeweiligen Träger der freien Jugendhilfe.

Kompetente Kräfte sollen eingesetzt werden

Darüber hinaus gibt es Schulsozialarbeit an acht Förderschulen, zwei Gymnasien in Freiberg und Döbeln sowie in zwei Grundschulen in Mittelsachsen. Zum Einsatz sollen vorrangig entsprechend ausgebildete Beschäftigte kommen, sprich mit sozialpädagogischem Hochschulabschluss oder gleichgestelltem Abschluss. Auch ein neues Präventionsangebot gegen sexualisierte Gewalt soll ab kommendem Jahr etabliert werden. Der Verein "Wildwasser" wird dann Projektarbeit an Schulen und in Jugendhilfeeinrichtungen anbieten, schon heute gibt es bei dem Thema Kooperationen in Mittelsachsen.



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