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Unterwegs auf den Spuren der Siedler

Jubiläum 25. Historische Besiedlungszug durch die Striegistäler

Hartha. 

Hartha. Ein deutschlandweit einzigartiges Spektakel wird sich in diesem Jahr zum 25. Mal wiederholen. Am 7. Juli macht sich der Historische Besiedlungszug von Klosterbuch aus auf den Weg durch die Region und wird dabei auch in den Altkreis Flöha kommen. Nach Stationen in Moosheim, Gleisberg und Marbach wollen die Siedler am 11. Juli für zwei Tage nahe der Räuberschänke in Hartha ihre Zelte aufschlagen. Die Wiese neben Altermanns wird am sogenannten Ruhetag Schauplatz des alljährlichen Gelages mit der Siedlerhochzeit sein. Somit geht es erst am 13. Juli weiter nach Braunsdorf zum Lager an der Fünferbrücke. Nach einem Zwischenstopp am 14. Juli in Auerswalde ist am 15. Juli der Seidelhof in Sachsenburg das Ziel des Trecks mit bis zu 200 Siedlern, vielen Tieren und natürlich den für den Transport notwendigen Planwagen.

Abenteuer der Siedler werden auferlebt

Vereinsvorsitzender Andreas Rausch, der in Falkenau zuhause ist, und Lokator Michael Ehnert haben auch 2018 die Strecken ausgekundschaftet und die vielfältigen organisatorischen Vorbereitungen getroffen. Gäste sind an den Veranstaltungsorten jeweils ab 15 Uhr zu Musik und Spiel sowie Gaukelei und Märchentheater willkommen. Der historische Hintergrund des Besiedlungszuges: Otto von Wettin, später Otto der Reiche genannt, rief 1156 Franken, Thüringer, Niedersachsen und Flamen als Siedler in die Mark Meißen. In harter Arbeit rodeten sie den Urwald und legten Waldhufendörfer an. Für die Zeit von 1156 bis 1162 ist die Besiedlung der Striegistäler verbürgt. Diese Ereignisse wollen die modernen Siedler nacherlebbar machen.



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