Unzufriedene Eltern und eine Reise

Kultur Freiberger Theater präsentiert "Frau Müller" und "Tschick"

In dieser Woche präsentiert das Freiberger Theater zwei der deutschlandweit erfolgreichsten Theaterstücke der neuen Zeit: Lutz Hübners "Frau Müller muss weg" und "Tschick" nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf.

Ursprünglich ein Jugendbuch, wurde "Tschick" schnell auch bei Erwachsenen ein Bestseller.

Die Geschichte von Tschick (Martin Ennulat) und Maik (Christoph Wünsch), die in einem geklauten Lada durch die brandenburgische Provinz fahren, den Weg in die "Walachei" suchen und dabei die merkwürdigsten Begegnungen haben, weicht gegenwärtigen Problemen nicht aus, behandelt sie aber mit viel Humor. Für die Vorstellung am Donnerstag um 10 Uhr gibt es nur noch Restkarten, besser sieht es am Freitag um 19.30 Uhr aus. Lutz Hübners "Frau Müller muss weg" war nicht nur ein Kinoerfolg, sondern ist auch auf den Theaterbühnen noch immer ein Dauerbrenner.

Am Mittelsächsischen Theater kehrt die Aufführung am Samstag um 19.30 Uhr auf den Spielplan zurück.

Die besorgte Elternschaft der Klasse 4 b hat die Klassenlehrerin Frau Müller um einen Termin gebeten und ist sich schnell einig geworden: Frau Müller muss weg! Am Sonntag um 11 Uhr wird die erste Opernpremiere der Saison, Jules Massenets "Don Quichotte", in einer Matinee vorgestellt.

Mit dabei sind die Sänger der Hauptpartien, Regisseurin Kristina Wuss, Ausstatter Tilo Staudte und Dramaturg Christoph Nieder sowie natürlich der musikalische Leiter Raoul Grüneis, der auch die Sänger am Klavier begleitet.