"Utopia" in Ehrenberg übergeben

Integration Menschen mit Migrationshintergrund und von hier arbeiten gemeinsam

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Ein feierlicher Moment: Im Ehrenberger Kulturzentrum wird das Internationale Projekt "Utopia" übergeben. Foto: privat

Ehrenberg/Kriebstein. "Utopia" eröffnete vor wenigen Tagen im Kulturzentrum Ehrenberg. Mit dem Abschluss des internationalen Installations-Projektes, an dem zahlreiche Personen mit und ohne Migrationshintergrund teilgenommen haben, konnte die Übergabe von "Utopia" erfolgen. Auch bei Einwohnern zeigte sich, dass es großes Interesse für ein solches internationales künstlerisches Projekt gibt.

An der Installation "Utopia, wie wünschen wir uns eine Stadt?" hatten seit mehreren Monaten viele Kunstinteressierte aus der Region gearbeitet. "Auch dieses Projekt war ein Beitrag zum großen Thema Inklusion und hat auch dieses Mal gezeigt, dass Barrieren in den Köpfen jederzeit abgebaut werden können, wenn Menschen miteinander gemeinsam aktiv werden", sagte Pier Giorgio Furlan, der Vorsitzende des gastgebenden Vereines Centro Arte Monte Onore.

"Utopia, wie wünschen wir uns eine Stadt?" - ein Dialog

Bei der Übergabe der Installation gab es außerdem eine Tanzperformance, die sich ebenfalls dem Thema "Zusammengehörigkeit und Gegensätze" widmete. Wie bei den rund drei Meter hohen, hölzernen Türmen der Wunschstadt "Utopia" wurden diese beiden Themen jeweils mit den Farben Weiß (Zusammengehörigkeit) und Schwarz (Gegensätze) symbolisiert.

Bei den über 60 Gästen kam die Performance zu diesem Thema, die von einer Tanzlehrerin des Vereines Colemumba sowie von Pier Giorgio Furlan präsentiert wurde, bestens an.

Ein Teilnehmer aus Afrika aus einer beteiligten DaZ (Deutsch als Zweitsprache)-Klasse sang außerdem ein Lied aus seiner Heimat, und alle Gäste waren davon emotional stark berührt. Neue Pläne für nächstes Jahr gibt es im Kulturzentrum Ehrenberg bereits: Im Januar 2018 soll das große Theater-Inklusionsprojekt unter dem Titel "Marco Polo" gestartet werden. Dabei wirkt unter anderem eine Choreografin aus Ungarn mit, die mit Gehörlosen Tänze einstudiert.