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Verbraucherzentrale informiert

Energie Was ändert sich im neuen Jahr?

Sie haben das sicher auch schon im Fernsehen oder Radio gehört, Sätze die beginnen mit "Mit dem Beginn des neuen Jahres treten neue Regelungen in Kraft..." oder "Die Verbraucher müssen sich 2014 auf folgende Änderungen einstellen...". Die Verbraucherzentrale Sachsen hat jetzt darüber informiert, was sich 2014 vor allem im Bereich der Energie ändert. So richtig toll klingt das für die meisten Bürger nicht. Da ist zum einen die sogenannte EEG-Umlage. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz garantiert den Erzeugern von Strom aus erneuerbaren Quellen eine feste Vergütung je Kilowattstunde eingespeisten Stroms. Von den Stromkunden wird dafür eine Umlage erhoben, und diese soll sich in diesem Jahr vermutlich auf 6,240 Cent je Kilowattstunde erhöhen. Begeisterung ist damit eher nicht zu wecken. Mieterfreundlicher hört sich zumindest an, dass laut Heizkostenverordnung die Vermieter für eine korrekte Betriebskostenabrechnung seit dem 1. Januar 2014 geeichte Warmwasserzähler und Heizwärmemessgeräte verwenden müssen. Wenn nicht hat der Mieter das Recht, den Anteil der Wärmekosten, der nicht gemäß der Verordnung erfasst wurde, pauschal um 15 Prozent zu kürzen. Am 1. Mai dieses Jahres tritt die neue Fassung der Energiesparverordnung in Kraft. Darin sind beispielsweise neue, verschärfte Anforderungen, die Neubauten bezüglich ihres Energieverbrauches und von Wärmeverlusten erfüllen müssen geregelt.

Unter anderem müssen Verkäufer und Vermieter künftig in Immobilienanzeigen energetische Kennwerte mit angeben.