Verein(t) für Freibergs Historie

Tourismus Fremdenverkehrsverein mit vielen Vorhaben

Freiberg. 

Freiberg. Man stelle sich nur einmal die Silberstadt Freiberg ohne ihren Fremdenverkehrsverein vor. Nicht auszudenken, an welchen Stellen man dann Abstriche machen müsste: Kaum Stadtführungen, der Petriturm womöglich eine halbe Ruine und so manch weiteres historisches Denkmal ungenutzt oder vielleicht schon längst verschwunden. Auch für das Jahr 2019 haben sich die 91 Mitglieder um ihren Vorsitzenden Rainer Bruha viel vorgenommen. So sollen begonnene Projekte weitergeführt und neue verwirklicht werden. Darüber gaben Rainer Bruha und die Schatzmeisterin des Vereins, Birgit Landherr, während des ersten Treffens des Vereins in diesem Jahr Auskunft. Im Zentrum steht dabei der Wiederaufbau des Horndenkmals an der Hornstraße.

Kirche übernimmt Hälfte der Kosten

Dieser ehemalige Hornbrunnen ist schon weit fortgeschritten, doch benötigt man weiterhin die Unterstützung vor allem von Sponsoren. Mit einem extra hergestellten Faltblatt wird nicht nur um Spenden geworben, sondern auch ein Überblick über die Geschichte des Denkmals gegeben. Der Petriturm ist ein ganz besonderes Projekt des Vereins, denn ihm wird sich durch die Mitglieder Jahr für Jahr mit einem Frühjahrsputz gewidmet. "In diesem Jahr soll er außerdem noch neue Fenster bekommen", erzählt Birgit Landherr. "Dabei wird die Kirche die Hälfte der anfallenden Kosten übernehmen."

Weitere Vorhaben sind die Gestaltung der Freifläche um den Donatsturm, in welchem der Fremdenverkehrsverein eine Ausstellung zur Geschichte des Bauwerks eingerichtet hat, die Aktualisierung der Wanderwege oder die Herausgabe der dritten Auflage einer bergbauhistorischen Karte. Fortgeführt werden auf jeden Fall die Führungen mit dem Nachwächter Eule und der Silbermann-Haushälterin Anna Magdalena Poltermann inZusammenarbeit mit der Tourist-Information.