Vereine füllen leere Schaufenster

Aktion Gewerbeverein-Chef hat weitere Ideen im Kopf

Die Mitglieder aus dem Klöppelzirkel in Waldenburg freuen sich über eine neue Präsentationsmöglichkeit: Sie haben in den vergangenen Wochen in leerstehenden Schaufenstern in der Innenstadt die Werbetrommel für ihr Hobby gerührt. "Die Resonanz auf die Ausstellung war sehr gut", freut sich Klöppelzirkel-Chefin Kornelia Goldhardt. Die 32 Mitglieder haben in den Schaufenstern unter anderem Klöppelarbeiten, die nach den Motiven der traditionellen Keramik aus der Töpferstadt entstanden sind, gezeigt. Zuletzt wurden Arbeiten, die nach dem Vorbild der Motive der Töpferei Lorenz entstanden sind, gezeigt. "Die Muster haben wir selbst entworfen", sagt Kornelia Goldhardt. Dabei entstanden schmale Läufer, kleine Deckchen und große Tischdecken.

Unter dem Titel "Schau ins Fenster" versucht der Gewerbeverein seit einem Jahr die leerstehenden Schaufenster für die Präsentation von Vereinen, Bildungseinrichtungen und Kindertagesstätten zu nutzen. "Wir können damit einfach ein angenehmeres Flair für einen Einkaufsbummel schaffen", sagt Gewerbevereins-Chef Sebastian Winter. Er merkt aber, dass sich die Pläne für die Schaufenster-Nutzung nur Schritt für Schritt umsetzen lassen. "Vor der Nutzung machen sich aber meistens Absprachen mit den Eigentümern und einige Reparaturen erforderlich", sagt Sebastian Winter. Dazu kommt: Der Verein organisiert auch die Reinigung der Schaufensterscheiben. Für die Zukunft schwirren dem Chef des 39 Mitglieder zählenden Vereins schon verschiedene Ideen durch den Kopf. Auch für Mozartgesellschaft und Töpferverein könnte eine Patenschaft für ein Schaufenster interessant werden. Zudem gibt es Gespräche mit dem Museum.