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Verhandlungen stehen an

Sachsenring Auswertung der Veranstaltung läuft - Neuer Vertrag angestrebt

Am Sachsenring ist es zwar schon wieder ziemlich ruhig geworden, doch die Arbeit rund um das Grand-Prix-Wochenende ist für die Sachsenring-Rennstrecken-Management GmbH (SRM) längst noch nicht vorbei. Laut SRM-Chef Wolfgang Streubel erfolgen derzeit die Abrechnungen, damit zeitnah bekannt ist, ob die Veranstaltung ein wirtschaftlicher Erfolg war. "Wir gehen davon aus, dass es wieder ein Schritt in die richtige Richtung war", sagte Streubel, der mit dem Rennwochenende insgesamt durchaus zufrieden war. Mit 211.588 Fans an den drei Renntagen kamen knapp 2000 Gäste mehr als beim Rennen des vergangenen Jahres. Auch organisatorisch lief alles weitgehend rund, da es bei der SRM, die zum vierten Mal als Veranstalter fungierte, mittlerweile genug Erfahrung mit der Veranstaltung gibt.

Hinsichtlich der Zukunft der Weltmeisterschaft auf dem Sachsenring nach 2016 kann derzeit aber nur spekuliert werden. Der Vertrag läuft noch für das kommende Jahr. Für eine Verlängerung fordert die spanische Agentur Dorna als Vermarkter des Grand Prix Medienberichten zufolge nicht nur eine Neuasphaltierung der Strecke, sondern auch eine höhere Lizenzgebühr. Laut Streubel solle dies Erhöhung aber möglichst im einstelligen Bereich bewegen. Auch für die Erneuerung der Streckenoberfläche, die rund zwei Millionen Euro kosten dürfte, würden sich mit Unterstützung des Freistaates Sachsen Möglichkeiten finden lassen. Allerdings mache das nur Sinne, wenn es wieder einen langfristigen Vertrag gibt. "Für uns wäre wichtig, dass es bis zum letzten Rennen der Saison in Valencia eine Entscheidung gibt", betont Wolfgang Streubel. Dann könne bei einem positiven Beschluss im nächsten Frühjahr am Sachsenring gebaut werden, damit zum Rennen im Sommer alles fertig ist.



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