Verjüngungskur für Webschule

Sanierung Gebäude in Hainichen wird für 1,7 Millionen Euro modernisiert

Die seit August laufende Sanierung der ehemaligen und unter Denkmalschutz stehenden Webschule in Hainichen schreiten weiter voran. "Die Baumaßnahme befindet sich gegenwärtig im Zeitfenster, sodass wir davon ausgehen können, das Gebäude im April 2013 einzuweihen", blickt Hainichens Bürgermeister Dieter Greysinger optimistisch voraus. Und das darf er durchaus auch tun. Denn ein Großteil der Arbeiten wurde inzwischen abgeschlossen. Dazu zählen unter anderem die teilweise Erneuerung des Dachstuhls, eine Verstärkung der Dachbalken durch Eisenträger sowie der Einbau neuer Fenster und eines zweiten Treppenhauses. "Bis Jahresende soll die Fassade neu verputzt, das Dach komplett eingedeckt, die Elektro-Rohinstallation abgeschlossen und ein Fahrstuhl eingebaut werden", umriss das Stadtoberhaupt die wohl wichtigsten noch anstehenden Maßnahmen. 2013 stehen dann die letzten Arbeiten an. Parallel dazu wird das Außenareal neu gestaltet. Genutzt werden soll die Webschule künftig als Gemeinbedarfseinrichtung. Das bedeutet, sie steht für städtische Vereine zur Verfügung, wobei dort auch Fitnessprogramme durchgeführt werden können. Außerdem wird in das Gebäude später die Volkshochschule einziehen, informierte Greysinger, der die Kosten für das Großprojekt mit mehr als 1,7 Millionen Euro bezifferte. Die Stadt selbst investiert etwa 740.000 Euro in die Sanierung. Der Rest sind Gelder aus dem Förderprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz". Wie Greysinger verriet, wird vor allem die Nutzung des Dachgeschosses interessant. "Dort soll nämlich eine Ausstellung über die Heimatgeschichte von Hainichen als Schau-Depot einziehen, das an bestimmten Tagen öffnet", macht der Bürgermeister neugierig. Zudem steht das Gebäude für die Kinder der benachbarten Schule offen.