Viele Ideen für Grabgestecke

Trauer Hochbetrieb in Gärtnerei-Betrieben

Hochbetrieb herrscht derzeit in vielen Gärtnereien in Westsachsen. Der Grund: Kurz vor dem Totensonntag werden vielerorts wieder individuell gestaltete Grabgestecke angefertigt. Das ist auch in der Gärtnerei Burckhardt am Eschenweg in Glauchau der Fall. "Dabei kommen vor allem klassische Naturprodukte und Früchte zum Einsatz", sagt Gärtnerei-Inhaber Wolfgang Neubert. Als Grundmaterial werden Blaufichte, Nordmanntanne und das Grün von Koniferen verwendet. Sie kommen zum Teil in eine Frisch-Steckmasse, um trotz der momentanen Trockenheit eine längere Haltbarkeit auf den Gräbern zu gewährleisten. Die Ideen und Anregungen für die Gestaltung holt sich das Team der Gärtnerei unter anderem bei Messen, Ausstellungen und Workshops. "Dabei gibt es immer wieder viele neue Trends", sagt Wolfgang Neubert. Dazu gehören momentan auch Grabgestecke mit einem leichten Lila-Ton und mit Reif-Spuren. In der Gärtnerei werden momentan Vorschläge für die traditionelle und die moderne Gestaltung von Grabgestecken präsentiert.