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Sachsen

Visitenkarten liegen weiter im Trend

Wirtschaft Tina Schwarz freut sich über 150 Gäste zu einer besonderen Fete

Trotz der Konkurrenz durch moderne Medientechnik: Die Visitenkarte ist weiter gefragt und in vielen Fällen ein wichtiger Türöffner. Das ist am Mittwochabend auch bei der zweiten Auflage der Visitenkarten-Party auf dem Gelände der Firmengruppe Schwarz in Meerane deutlich geworden. Organisatorin Tina Schwarz, die als Prokuristin im Familienunternehmen arbeitet, hat sich über rund 150 Besucher aus Wirtschaft und Politik gefreut. "Visitenkarten-Partys gibt es bereits in anderen Regionen. Bei uns hat so etwas noch gefehlt. Deshalb wurde von uns die Initiative ergriffen", sagt die 30-Jährige. Nach der gelungenen Premiere im Sommer 2014 gab es diesmal erneut einen großen Zulauf.

An vielen Tischen haben die Unternehmer geplaudert und nebenbei natürlich die Visitenkarten ausgetauscht. Für Tina Schwarz steht aufgrund des großen Interesses schon fest: "Die Veranstaltung soll in den nächsten Jahren fortgesetzt werden." Zudem konnte damit auch der Netzwerk-Gedanke gepflegt werden - von den sächsischen Wirtschaftsjunioren bis zum Industrieverein aus Chemnitz waren fünf große Vereinigungen in Meerane präsent. Zudem nahm Bürgermeister Lothar Ungerer (parteilos) an der Veranstaltung teil. Fast nur am Rande wurde natürlich auch über die Entwicklung bei den Visitenkarten diskutiert. Darauf befinden sich schon lange nicht mehr nur die Kontaktdaten wie Adresse und Telefonnummer. "Mit den Visitenkarten sollen immer häufiger auch die Sinne des Empfängers angesprochen werden", stellt die Prokuristin fest. Deshalb würde sich oftmals auch ein Foto auf der Visitenkarte befinden.

Als neuester Trend gilt eine sprechende Visitenkarte. Interessant: Die Reaktion auf die Übergabe eines Kärtchens gibt auch schon erste Hinweise zur weiteren Entwicklung einer möglichen Geschäftsbeziehung. Schwarz: "Man merkt, ob eine Visitenkarte das Interesse weckt oder eher achtlos weggesteckt wird."



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