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Vitamin- und Stärkequelle

Kartoffeln Wenige Kalorien und hochwertiges Eiweiß

Die Erntezeit der Kartoffel geht von Juni bis November. Je später die Ernte desto dicker die Schale und desto besser die Lagerfähigkeit. Die Behandlung von Kartoffeln mit Chlorpropham, Imazalil und Thiabendazol nach der Ernte dient deren Haltbarmachung. Das heißt, das Keimen oder der Schimmelbefall der Kartoffel bei der Lagerung soll verhindert werden. Dies muss gekennzeichnet werden mit: "nach der Ernte behandelt". Bei lose verkauften Kartoffeln muss dies auf einem Schild neben der Ware oder in einem Aushang deutlich lesbar und unverwischbar, bei verpackten Kartoffeln auf der Verpackung oder auf einem mit ihr verbundenen Etikett angegeben werden.

Die wichtigsten Regeln bei der Kartoffellagerung lauten: trocken, dunkel und kühl bei 3 bis 4 Grad Celsius, bei einer relativen Luftfeuchte von 90 bis 95 Prozent und guter Belüftung. Bei Temperaturen unter 2 Grad Celsius werden Kartoffeln unangenehm süß, da die Stärke zu Zucker abgebaut wird. Ab einer Temperatur von 5 Grad Celsius fangen die Knollen an zu keimen, es kommt zum Aromaverlust und sie werden schrumpelig. Kommt Licht hinzu wird die Schale grün, und es bildet sich Solanin, welches bitter und kratzend schmeckt und gesundheitlich bedenklich ist. Grüne Stellen sind vor dem Verzehr großzügig zu entfernen. Auch die Keime der Kartoffel enthalten Solanin. Schwierig ist also die konstante Lagerung bei den richtigen Temperaturen, damit auch das ganze Jahr über Kartoffeln gegessen werden können. Die Kartoffel ist eine bedeutende Vitamin C- und Stärkequelle, ist relativ kalorienarm und liefert hochwertiges Eiweiß.



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