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Volker Uhlig griff noch mal zur Schere

Öffnung Straße wieder freigegeben

Oberschaar. 

Das Arbeitsleben eines Landrates, und dies sei hier noch einmal klargestellt, besteht nun wahrlich nicht nur daraus, irgendwelche Bändchen durchzuschneiden. Doch ist dies trotzdem ein nicht unwichtiger Teil, wird doch damit meist ein erfolgreiches Projekt offiziell zum Abschluss gebracht.

Am Mittwoch dieser Woche konnte der scheidende Landrat Volker Uhlig bei seiner letzten Amtshandlung noch einmal zur Schere greifen. Grund war der vollendete Ausbau der Kreisstraße 7712 zwischen Oberschaar und Dittmannsdorf. "Das sind 1.220 laufende Meter gewesen", so Uhlig.

"Und in der Maßnahme enthalten waren auch eine Brücke und mehrere Buscaps, was wir früher noch unbefangen als Bushaltestelle bezeichneten." Auf der Strecke ist die Fahrbahn nun 5,50 Meter breit. Rund eine Million Euro kosteten die Arbeiten. Die bauliche Leistung geriet ein wenig in den Hintergrund angesichts der Tatsache, dass mit dem letzten Schnipp für Volker Uhlig eine erfolgreiche und arbeitsame Karriere zu Ende ging. "Ich weiß nicht genau, wie viele Bänder ich in den 14 Jahren durchschnitten habe", sagte er anschließend. "aber von diesem Letzten nehme ich mir ein Stück als Andenken mit."

Sprach's und schnitt sich einen schmalen Streifen ab. Halsbrückes Bürgermeister Andreas Beger blieb im Bild als er anmerkte: "Wir schneiden zwar hier ein Band durch, aber das Band zwischen uns zerreißt ja nicht."



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