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Volksbank kümmert sich um das Bienensterben

Naturschutz Neuer Bienenstock steht auf dem Dach der Volksbank Mittweida

Mittweida. 

Mittweida. Seit gut fünf Wochen steht ein Bienenstock auf dem Dach der Volksbank Mittweida. Doch Bienen in der Stadt, geht das? "Ja, denn man kann Bienen überall hinstellen", sagt Ralf Rehm. "Die Stadt ist sogar ein besserer Standort, denn hier gibt es eine größere Vielfalt von Pflanzenarten als auf dem Land, wo meist Monokulturen stehen", erklärt der Imker. Hinzu kommt, dass die Bienen einen positiven Einfluss auf die Pflanzen der Stadt haben werden. "Bäume werden mehr Blüten haben und auch die Erträge werden größer ausfallen", weiß Rehm aus Erfahrung.

"Regional-Nachhaltig-Engagiert"

Unter dem Motto "Regional-Nachhaltig-Engagiert" will die Volksbank Mittweida etwas gegebn das Bienensterben unternehmen. Etwa zwei drittel unserer Lebensmittel sind von Bienen abhängig. "Als Genossenschaftsbank ist das Thema Nachhaltigkeit fest in unserem Unternehmensbild verankert", erklärt Grit Zimmer vom Team Organisation und Entwicklung für Nachhaltigkeit. So pflanzt die Genossenschaftsbank seit 2021 für jedes neue Mitglied einen Baum an der Torfgrube Mittweida, stellt Mitarbeitern Elektro-Roller zu Verfügung und hat sich seit neuestem ein Bienenvolk auf ihr Dach geholt. "Wir wollten nicht nur irgendwo eine Nummer auf einem Bienenstock sein, sondern etwas greifbares haben", erklärt Bankkaufmann Henry Zukunft. Auf der Suche nach dem passenden Projektpartner sei man auf "DIE FIRMENBIENE" gestoßen. Das Unternehmen aus Hirschfeld vermietet Bienenstöcke an Unternehmen. Professionelle Imker, wie Ralf Rehm, kümmern sich um die Völker und die Verarbeitung des Honigs. Dieser soll ein Geschenk für langjährige Mitglieder werden.

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