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Volkssolidarität: Schon 70 Jahre alt, doch immer jung geblieben

Jubiläum Organisation wurde im Herbst 1945 gegründet

Flöha. 

Kürzlich wurde in der Anlage für Betreutes Wohnen der Volkssolidarität an der Augustusburger Straße das alljährliche Sommerfest gefeiert. Mit dabei auch Gäste der Ortsgruppen aus Bräunsdorf und Freiberg. Für Silke Schönherr, stellvertretende Geschäftsführerin des Regionalverbandes Freiberg, war das auch ein Anlass, einen geschichtlichen Bogen zurück ins Jahr 1945 zu schlagen, als die Volkssolidarität gegründet wurde. Eine Zeit, an der sich viele der Gäste als eine äußerst schwere erinnern dürften. "Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich nach dem Krieg Menschen zusammenfanden, die anderen halfen", so Silke Schönherr. In Flöha entstand zunächst in der Pufendorfstraße eine Kreisgeschäftsstelle. Der dortige Klub der Volkssolidarität bestand bis zum Ende der DDR.

Diese politische Bruchstelle brachte auch für Volkssolidarität große Veränderungen mit sich. In vielen Kreisen entstanden eigenständige Vereine, die Aufgabenbereiche änderten sich und wurden umfangreicher. Beim Regionalverband Freiberg sind heute über 200 Mitarbeiter tätig, noch einmal 2000 Menschen mehr sind ehrenamtlich tätig. Das Fest in Flöha wurde von der Leiterin der Begegnungsstätte, Barbara Vettermann vorbereitet, die seit 1984 bei der Volkssolidarität arbeitet und damit die dienstälteste Mitarbeiterin des Regionalverbandes Freiberg ist. Aber natürlich wurde Bärbel, wie sie genannt wird, dabei von Ehrenamtlichen unterstützt. Der Regionalverband zählt derzeit 28 Orts- und sechs Interessengruppen. Zu den von ihm betriebenen Einrichtungen gehören unter anderem neun Kindertagesstätten. Offiziell gefeiert wird das 70-jährige Bestehen der Volkssolidarität im Oktober in Freiberg.



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