Volle Energie für den guten Zweck

Städtewettbewerb Frankenberg erradelt fast 317 Kilometer und erreicht vierten Platz

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Zu jenen, die für Frankenberg aufs Rad stiegen, gehörte auch Dietmar Palm, der Vorsitzende des Heimatvereins. Foto: Ulli Schubert

Frankenberg. Am Sonnabend vor einer Woche erstrahlte zum Stadtfest die Bühne auf dem Kirchplatz ganz in den Farben blau und weiß. Während sich das Peleton der Tour de France durch das Jura quälte, strampelten die Frankenberger beim Städtewettbewerb von enviaM und MITGAS.

Sie erreichten dabei das stolze Ergebnis von 316,79 Kilometern, wovon 130 Kilometer von Kindern erradelt wurden. Für einen Podestplatz reichte das zwar nicht - Frankenberg liegt derzeit bei diesem Wettbewerb auf dem vierten Platz -, aber manch Frankenberger freute sich, dass man wenigstens besser als Flöha war.

Radler unterstützen soziale Projekte

Einen positiven Effekt hatte die Quälerei auf jedem Fall: Für jeden erradelten Kilometer werden vier Euro gut geschrieben. Das Geld wird zur Förderung der Sportjugendarbeit durch das Gemeinschaftswerk zur Verfügung gestellt, das auf knapp 56 Prozent beim Voting kam. Über die Vergabe konnten die Gäste beim Stadtfest und im Internet abstimmen.

Unter dem Motto "Volle Energie für den guten Zweck" treten dieses Jahr wieder 25 Kommunen aus Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in den sportlichen Wettstreit. Am 23. Juli werden in Hainichen die Räder gesattelt. Wer die 8.000 Euro Siegprämie erhalten wird, steht erst am 3. Oktober fest.