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Von der alten Heimat in die neue

Familie Ines, John, Benjamin und Samuel Mutali waren in Deutschland zu Besuch

Nach drei Monaten in der "alten" Heimat hat sich die gebürtige Oberlungwitzerin Ines Mutali (38) am Donnerstag zusammen mit ihrem Mann John (43) und den Kindern Benjamin (7) und Samuel (5) wieder auf den Weg nach Kenia gemacht. Im Hochland des ostafrikanischen Landes leben sie in einer großen Missionsstation, zu der auch ein Kinderheim gehört. Der Heimataufenthalt gehört aller zwei Jahre zum Leben der Missionarsfamilien, damit sie den Kontakt zu den deutschen Gemeinden, ihren Familien und Freunden pflegen können. Außerdem wurden Vorträge gehalten, bei denen die Arbeit der Missionsgesellschaft Diguna (Die gute Nachricht für Afrika) vorgestellt wurde.

Die Söhne Benjamin und Samuel sprechen sehr gut deutsch. "Ich spreche immer deutsch mit ihnen. Es ist dadurch wirklich ihre Muttersprache", sagt Ines Mutali, die vor fast 20 Jahren zum ersten Mal in Kenia war. Dort lernte sie auch ihren späteren Ehemann John Mutali kennen. Er spricht mit seinen Söhnen vorrangig Englisch, doch auch die Landessprache verstehen die Kinder. Mittlerweile tragen Ines und John Mutali in der Station viel Verantwortung, was in einem Land wie Kenia nicht immer einfach ist. "Die Situation ist angespannt", sagt Ines Mutali mit Blick auf die Gefahr des islamistischen Terrors im Land. Der sei zum Glück relativ weit weg von der Station, die sich im kenianischen Hochland befindet. Dennoch ist die Familie bei der deutschen Botschaft registriert, um stets über die Situation im Land und mögliche Gefahren informiert zu werden.

Aus Deutschland nimmt Familie Mutali wieder viele Eindrücke mit nach Afrika. "In zwei oder drei Jahren kommen wir wieder", sagt Ines Mutali, die in Kenia unter anderem die gemütlichen Grillabende bei ihren Eltern in Oberlungwitz vermissen wird. Für John Mutali waren einmal mehr der gute Zustand der deutschen Straßen und die Verkehrsordnung verblüffend.



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