• Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen
Erzgebirge
Vogtland

Vorbereitungen auf die nächste Kreistagswahl

Entscheidung Kreistag beschließt veränderte Zuordnung einiger Kommunen zu den Wahlkreisen

Mittweida. 

Mittweida. Der Kreistag hat die die Zuordnung einiger Städte und Gemeinden zu den 14 Wahlkreisen im Landkreis Mittelsachsen im Vergleich zu 2014 verändert. Grund dafür ist die Eingliederung der Gemeinde Mochau in die Stadt Döbeln (Wahlkreis 1) zum 1. Januar 2016.

Dadurch erhöhte sich Einwohnerzahl im Wahlkreis 1. Das Sächsische Kommunalgesetz schreibt vor, dass die Einwohnerzahl eines Wahlkreises von der durchschnittlichen Einwohnerzahl aller Wahlkreise des Landkreises nicht um mehr als 25 Prozent abweichen darf. Um dies zu gewährleisten, hat der Kreistag hat deshalb in seiner Sommersitzung eine neue Zuordnung in den Wahlkreisen 2, 3 und 6 beschlossen. An der grundsätzlichen Gliederung in 14 Wahlkreise ändert sich indes nichts.

Der Wahlkreis 2 Mittelsachsen umfasst nunmehr die Städte Hartha und Leisnig sowie die Gemeinden Großweitzschen, Ostrau und Zschaitz-Ottewig. Zum Wahlkreis 3 Mittelsachsen gehören jetzt die Stadt Roßwein und die Stadt Waldheim sowie die Gemeinden Kriebstein und Striegistal. Die Große Kreisstadt Mittweida, die Gemeinde Altmittweida und die Gemeinde Rossau bilden den neuen Wahlkreis 6 in Mittelsachsen.

Erstmals zur Anwendung kommen die neuen Regelungen am 26. Mai 2019, wenn der mittelsächsische Kreistag neu gewählt wird. Der Kreistag Mittelsachsen besteht aus dem Landrat als Vorsitzendem und 98 Kreisräten. Je Wahlvorschlag sind elf Bewerber zulässig.