Vorerst kein schnelles Internet in Altmittweida

Diskussion Gemeinderäte sind immer noch skeptisch beim Breitbandausbau

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Erst nach der Kirchstraße wird der Breitbandausbau in Altmittweida gefördert. Foto: Andrea Funke/Archiv

Altmittweida. In Altmittweida beschäftigt das schnelle Internet weiterhin die Gemeinderäte. Bürgermeister Jens-Uwe Miether informierte darüber, dass der Freistaat seine Förderbedingungen für den Ausbau eines schnellen Internets geändert hat. Bislang hatte der Gemeinderat sich gegen den Ausbau entschieden, da dafür kein kommunales Geld in die Hand genommen werden sollte.

Verantwortliche wollen weiter abwarten

Nach den bisherigen Förderbedingungen würden zehn Prozent der Kosten bei den Kommunen verbleiben. Wirtschaftsminister Martin Dulig hatte vor kurzem die Absicht bekräftigt, dass der Freistaat künftig den Anteil der Kommunen komplett übernehmen will.

"Wir müssen aber abwarten bis ein verbindlicher Beschluss vorliegt", stellte Miether fest. Dass damit für die Gemeinde keine Kosten entstehen, überzeugte die Gemeinderäte nicht. "Wir wollen keine öffentlichen Gelder verschwenden. Dazu gibt es noch zu viele unbeantwortete Fragen", stellte ein Gemeinderat fest.

Nicht überall wird gefördert

Deshalb einigte man sich nach kurzer Diskussion darauf den zuständiger Sachbearbeiter der Stadt Mittweida Rico Ulbricht zum Informationsgespräch zur nächsten Sitzung am 5. Februar einzuladen.

Fest steht bislang, dass es keine Fördermittel für den gesamten Ort geben wird. Das Gebiet vom Ortsausgang Mittweida bis zur Kirchstraße wird von einer Firma betreut. Diese stellt 30 Megabit zur Verfügung, dies sei zum jetzigen Zeitpunkt ausreichend. Also könne nur mit Förderung und den Ausbau für den restlichen Ort gerechnet werden. Offen sei, welche Kosten auf diese Bürger bei einem Anschluss zukommen und wer dann Betreiber ist.