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Vorschuss auf die Zukunft

Mulda Erzgebirgsgemeinde wählt ihren Bürgermeister

Das war mehr als nur ein gutes Ergebnis, welches der bisherige Amtsinhaber und einzige Bewerber um das Bürgermeisteramt der Gemeinde Mulda, Reiner Stiehl, am vergangenen Sonntag errang. 98,8 Prozent aller abgegebenen gültigen Stimmen votierten für ihn. Bei einer Wahlbeteiligung von knapp 50 Prozent der dazu berechtigten Einwohner ist dies ein klares Ergebnis. Schönstes Wetter herrschte und zog die Menschen hinaus.

Doch bevor sie sich aufmachten in die Natur gingen viele in die jeweiligen Wahllokale in Helbigsdorf, Mulda und Zethau. Besonders am Vormittag herrschte reger Andrang. "Es waren am Vormittag schon erstaunlich viele hier", sagte Viola Lechel, im Alltag Sekretärin im Rathaus. Im Vergleich zur Wahl im Jahr 2007 kamen sogar einige Einwohner mehr. Schon damals konnte sich das Ergebnis für Reiner Stiehl mit 97,9 Prozent sehen lassen. Der neue und alte Bürgermeister kann auf eine positive Bilanz blicken. "Wir haben eine schöne Kindereinrichtung in Zethau geschaffen und werden eine solche 2014 auch in Mulda fertigstellen", sagt er. Auch der Umbau des alten Gasthofes in Helbigsdorf soll noch in diesem Jahr vollendet sein. Hier nimmt dann die Freiwillige Feuerwehr künftig Quartier. "Was die Kameraden anbelangt, geht es der Gemeinde besser als anderen", so Reiner Stiehl. "Wir haben dort eine sehr günstige Altersstruktur, die Jugendfeuerwehr ist sehr aktiv." Auch ein erfolgreiches Beispiel aus der Gemeinde. Reiner Stiehl bleibt aber Realist. "Das ist nicht mein alleiniges Verdienst", sagt er. "Daran haben alle mitgearbeitet."