Vortrag: Der versteinerte Wald in der Terra Mineralia

Veranstaltungsreihe Prof. Ronny Rößle spricht über die Spuren des Vulkanausbruchs

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Foto: Berezko/Getty Images/iStockphoto

Freiberg/Dresden. Er wird auch als "Pompeji des Perms" bezeichnet: der versteinerte Wald von Chemnitz. Vor rund 300 Millionen Jahren fand hier ein überaus explosiver Vulkanausbruch statt.

Abdrücke von Skorpionen

Unter der Glut- und Aschewolke ist nicht nur eine spektakuläre Fossillagerstätte erhalten geblieben, sondern ein gesamtes Ökosystem aus Pflanzen und Tieren. Sie wurden an Ort und Stelle konserviert. In einer Höhle, wenige Zentimeter unter der Erdoberfläche, wurden sogar Abdrücke von Skorpionen gefunden. In einem Fall ein männliches und ein weibliches Exemplar in enger räumlicher Beziehung.

Über diese interessanten Spuren wird Prof. Ronny Rößler am 1. März um 19.30 Uhr in der Terra Mineralia in Freiberg sprechen. Rößler ist Direktor des Museums für Naturkunde in Chemnitz. Eingeladen wurde er von den Veranstaltern des "Freiberger Kolloquiums".

Freier Eintritt

Diese Institution ist eine populärwissenschaftliche Vortragsreihe, veranstaltet vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, dem Sächsischen Oberbergamt, dem Geokompetenzzentrum Freiberg e. V., dem Sächsischen Staatsarchiv/Bergarchiv Freiberg, der TU Bergakademie Freiberg und der Terra Mineralia. Die Veranstaltung findet im Vortragssaal der Terra Mineralia im Schloss Freudenstein, Schlossplatz 4 in Freiberg statt. Der Eintritt ist frei.