Wäsche- und Schürzenfabrik feiert Richtfest

BAU Historisches Gebäude wird saniert - Wohnraum soll entstehen

Mittweida. 

Mittweida. Ein frischer Wind weht durch die Gasse am Plan. Leichter Schnee fällt. Eigentlich scheint es nicht das richtige Wetter für Bauarbeiten zu sein. Doch aus der ehemaligen Wäsche- und Schürzenfabrik dringt eifriges Hämmern auf die Straße. Ein Baukran dreht sich und senkt vorsichtig einen Schuttcontainer zu Boden. Es ist ein Freitag Ende Januar. Seit etwa einem Jahr - Anfang Februar 2018 war einst Baubeginn - saniert die Volksbank Mittweida die ehemalige "Schürze". Nun freuten sich die Verantwortlichen das Richtfest feiern zu können. Festlich hing die Richtkrone über dem Gebäudeteil am Steinweg 2 während Volksbank-Vorstand Michael Schlagenhaufer und Oberbürgermeister Ralf Schreiber symbolisch einen Nagel einschlugen. Danach sprach Sebastian Donner von der Firma Gebr. Donner einen Richtspruch und warf zur Einweihung ein Glas zu Boden. Zum Richtfest am vergangenen Freitag waren auch Vertreter der beteiligten Baufirmen, die Architekten sowie Baufachleute und Handwerker vor Ort eingeladen. Bei einem kurzen Empfang lobte Volksbank-Vorstand Schlagenhaufer den Einsatz der beteiligten Gewerke und dankte der Stadt Mittweida für die Unterstützung bei dem Bauprojekt.

Wohnungen für jede Lebenslage

Die Stadt war vor der Volksbank Eigentümer des Gebäudes und half der Regionalbank bei der Beantragung von Fördermitteln. Erst diese zusätzlichen Gelder ermöglichten die Sanierung der ehemaligen Wäsche- und Schürzenfabrik, worüber sich Oberbürgermeister Ralf Schreiber dankbar zeigte. "Die Schürzenfabrik bildet im Quartier ein Prunkstück", sagte das Stadtoberhaupt bei dem kurzen Empfang zum Richtfest. Er hoffe, so Schreiber weiter, dass die Sanierung des Gebäudes eine Initialzündung für andere Gebäude in dem Stadtviertel sein wird. In dem alten Industriebau "Schürze" sollen bis zum kommenden Sommer 13 Wohnungen verschiedener Größe entstehen. Von 2-Raum bis 4-Raum Wohnung will das Objekt etwas für jede Lebenslage bieten. "Trotz engem Zeitplan sind wir gut unterwegs", zeigt sich Volksbank-Vorstand Schlagenhaufer zuversichtlich.