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Wald trotzte der Sommerhitze

Forst In Lichtenstein wird im Herbst gefällt

Glauchau/Lichtenstein. 

Glauchau/Lichtenstein . Seit einem Jahr ist Janina Albrecht Leiterin des Forstreviers Glauchau. Der Hitzesommer brachte einige Sorgen, aber keine allzu großen Probleme. Denn der Wald, der in der Region verhältnismäßig reich an Laubbäumen ist, zeigte sich relativ widerstandsfähig. Wenn einige Blätter abgeworfen werden, sind das aber die ersten Trockenheitssymptome. Ein verstärktes Auftreten des Borkenkäfers war noch nicht zu verzeichnen. "Da haben auch die letzten Regenfälle noch geholfen", sagt Janina Albrecht, die für mehr als 5.000 Hektar Wald verantwortlich ist.

Während im Glauchauer Waldgebiet am Bismarckturm kein großer Holzeinschlag erfolgt ist, gibt es in Lichtenstein demnächst umfangreichere Arbeiten. Ab Oktober 2015 werden die Waldflächen des Bergerparks durch die Stadt Lichtenstein in Zusammenarbeit mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst sowie einer beauftragten Firma durchforstet. Die Arbeiten sollen bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Ziel bei dieser Pflege ist es, die Laubbäume zu fördern sowie den vitalen und gesunden Bäumen mehr Platz zum Wachsen zu verschaffen.

Für interessierte Anwohner und Bürger biete Janina Albrecht, Revierleiterin Sachsenforst, am 17. September, 17 Uhr an, die Maßnahme sowie die Pflegeeingriffe und Ziele der Durchforstung zu erläutern. Treffpunkt ist am Café Vogel in Lichtenstein. Während der Arbeiten sind die entsprechenden Waldflächen aus Sicherheitsgründen für Spaziergänger gesperrt.



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