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Waldwege teilweise gesperrt

Forstwirtschaft Erntemaschinen im Hohen Hain in Limbach-Oberfrohna

Im Hohen Hain hat es sich teilweise ganz schön "gelichtet" - vor allem vom Fichtenweg aus sieht man auf einer etwa einen Hektar großen Fläche die Veränderungen im Baumbestand. "Im letzten November hat der Stadtrat einstimmig den Wirtschaftsplan für die Waldbewirtschaftung beschlossen", informierte Frances Mildner. "Das städtische Waldgebiet umfasst 181 Hektar, wovon aktuell 13 Hektar betroffen sind." Der Hohe Hain gehört neben den Gebieten am Osterholz, am Tännigt und dem Gemeindewald zu den flächenmäßig größten Wäldern im Stadtgebiet. In Kürze werden die bereits geernteten Stämme aus dem Wald gezogen, weshalb ein Teil der Waldwege noch circa drei Wochen lang gesperrt werden muss. Ein wichtiger Aspekt ist neben der wirtschaftlichen Nutzung die Verjüngung des bestehenden Baumbestands. Außerdem soll mit dem Eingriff ausreichend Licht für nachwachsende Bäume geschaffen werden. Am Fichtenweg waren die Bäume rund 150 Jahre alt und sollen langfristig durch Rotbuchen ersetzt werden, die ab dem kommenden Frühjahr gepflanzt werden. Zu deren Schutz speziell vor Sonne wurden einige Fichten stehen gelassen, was bei manchen Anwohnern Grund zur Sorge gibt. Sie befürchten, dass die vereinzelt stehenden Bäume bei Sturm auf die Häuser fallen könnten. Auch gibt man zu bedenken, wie man die restlichen Fichten perspektivisch fällen will, ohne die nachgewachsenen Buchen zu beschädigen. Am Baumbestand war zuletzt die sogenannte "Rotfäule" nachgewiesen worden, die die Standfestigkeit der Stämme beeinträchtigt.



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