Warnung vor Betrugsmasche: Rentner aus Freiberg verliert 53.000 Euro

E-Mail löste Sorge um Anlagekonto aus

Freiberg

Ein 78-jähriger Mann aus Freiberg ist Opfer einer Betrugsmasche geworden und hat dabei mehrere zehntausend Euro verloren. Wie der Polizei am Mittwochabend bekannt wurde, erhielt der Senior bereits Ende Februar eine E-Mail, in der von einer angeblich unrechtmäßigen Anmeldung an seinem Anlagekonto die Rede war.

Betrüger gaben sich als Sicherheitsmitarbeiter aus

Aus Sorge kontaktierte der Mann die in der Nachricht angegebene Hotline. Dort sprach er mit einem vermeintlichen Mitarbeiter einer Sicherheitsabteilung. Der Unbekannte erklärte dem 78-Jährigen, dass sein Konto erneut abgesichert werden müsse. Unter Anleitung des Betrügers installierte der Senior eine Software auf seinem Computer.

Fernzugriff auf Konto ermöglicht

Durch die installierte Software gelang es den Tätern, Fernzugriff auf das Konto des Geschädigten zu erhalten und unberechtigt Überweisungen auszuführen. Der entstandene Vermögensschaden beläuft sich nach Angaben der Polizei auf knapp 53.000 Euro.

Polizei warnt vor Fernzugriffs-Betrug

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang davor, unbekannten Personen Zugriff auf den eigenen Computer oder Onlinebanking-Daten zu gewähren. Besonders bei angeblichen Sicherheitsanrufen oder E-Mails sollten Betroffene vorsichtig sein und im Zweifel direkt ihre Bank kontaktieren.

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