Warum es unter Wasser so schön sein kann

Sport Mittweidaer Tauchverein lädt Interessierte ein

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Volker Thierbach. Foto: Brinkmann

Mittweida. Das Freibad in Mittweida liegt ruhig im Winterschlaf. Dennoch leuchtet im Häuschen am Eingang Licht. Es ist Dienstag und der Tauchclub Meridian Mittweida trifft sich zum Vereinsabend. Eine größere Gruppe von Tauchfreunden sitzt um einen Tisch, erzählt und lacht. Eine andere Gruppe macht im Geräteraum die Ausrüstung fit.

Die volle Entspannung

Derzeit hat der Tauchclub Meridian 72 Mitglieder. Sie alle schweißt die Freude am Tauchen zusammen. "Unter Wasser kann man richtig abspannen und die Seele baumeln lassen", erklärt Volker Thierbach (Foto), der Vereinsvorsitzende, seine Freude am Tauchsport. Im Urlaub nur zu schnorcheln hatte ihm irgendwann nicht mehr gereicht. "Da habe ich mir gedacht, ich probiere es mal mit dem Tauchen und bin seitdem dabei geblieben", erklärt der passionierte Hobby-Sporttaucher.

Auch die beiden Tauchlehrer Lutz Eisenblätter und Markus Arnold kamen aus ähnlichen Gründen zum Verein. "Sobald der Kopf unter Wasser ist, bin ich voll entspannt", sagt Markus Arnold und Lutz Eisenblätter ergänzt: "Das Lichter- und Farbenspiel unter Wasser ist einfach beeindruckend". Sie sind sich allerdings auch einig: "Man muss einmal selbst getaucht sein.

Daher bietet der Tauchclub Meridian Tauchschulungen an. Ab April findet dazu wieder der Theorieteil statt. Wenn etwa im Mai die Saison startet, dann schließt sich die Praxis im Freibad Mittweida an. Den Abschluss bilden die Prüfungstauchgänge in öffentlichen Gewässern. Die Ausrüstung, wie einen Anzug oder eine Pressluftflasche, wird vom Verein gestellt.

Interessierte laden die Tauchfreunde zu ihren dienstäglichen Clubabenden ab 18 Uhr ein. Hier beantworten Vereinsmitglieder allen Fragen zum Tauchen und beraten über die Tauchausbildung. Außerdem veranstaltet der Verein Schnuppertauchgänge bei den Badfesten in Mittweida und Rochlitz. "Wer einmal getaucht ist, der kommt davon nicht wieder los", verspricht Markus Arnold.