Was ist das nur für ein Theater in Freiberg?

Vorstellung Der kleine August im Schlosshof

Freiberg. 

Freiberg. Behutsam, vorsichtig, mit praktischer Vernunft. Nur so scheint Theater in diesen Zeiten möglich zu sein, in denen ein Virus den Verkehr der Menschen untereinander einschränkt. Auf behördliche Anordnung waren alle Vorstellungen für fast 70 Tage untersagt worden. Wie sehr sich Publikum und Künstler gegenseitig vermissen, haben verschiedene kleine Formate auf dem Marktplatz und im Internet gezeigt.

Nun geht das Mittelsächsische Theater umsichtig den nächsten Schritt. Open Air und mit viel Abstand zueinander wird es am Pfingstmontag, dem 1. Juni, dem Internationalen Kindertag, um 11 und um 16 Uhr im Hof von Schloss Freudenstein zwei Familienvorstellungen des Zirkusmärchens "Der kleine August" von Pavel Kohout geben. Für alle Kinder, die spielen und träumen wollen; für alle Eltern, die Lehrer sein mussten; für alle Großeltern, die mit ihren Enkeln wieder Eis essen gehen können. "Wir freuen uns auf Sie!", sagen die Theaterleute.

"Der Eintritt ist frei, die Kosten für die Theaterkarten übernimmt dankenswerterweise der Förderverein des Mittelsächsischen Theaters." Ein herzlicher Dank geht auch an die Stadt Freiberg für die organisatorische Unterstützung. Die Vorstellung wird eine Stunde ohne Pause dauern. Jeweils 100 Zählkarten gibt es ab sofort an der Theaterkasse im Freiberger Silbermannhaus. Der Einlass ist 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Die Vorfreude auf das bunte Spektakel dürfte bei den Schauspielern mindestens ebenso groß sein wie beim Publikum.