Was ist drin im Boden und im Wasser?

Untersuchung Serviceangebot der AFU wird oft in Anspruch genommen

was-ist-drin-im-boden-und-im-wasser
Matthias Hermsdorf bei der Untersuchung einer Wasserprobe. Foto: Andrea Funke

Penig/Mittweida. Circa zehn Leute brachten ihre Wasser- und Bodenproben vor kurzem nach Penig, um sich Ratschläge über deren Beschaffenheit beim Verein Arbeitsgruppe für Umwelttoxikologie einzuholen. Vereinsmitglied Matthias Hermsdorf untersuchte vor Ort das mitgebrachte Brunnenwasser auf Nitratgehalt und ph-Wert. "Ein paar Frauen hatten Trinkwasser aus ihrer Leitung zu Hause abgefüllt in eine Flasche. Das brauchen wir nicht untersuchen, denn unser Trinkwasser ist das am besten untersuchte Wasser", erklärte Matthias Hermsdorf. Einige Wasserflaschen und Bodenproben nahm er auch mit, um sie im Labor auf die gewünschten Werte untersuchen zu lassen.

Auch Bodenproben und Komposterde werden untersucht

Seit 1990 sind vier Vereinsmitglieder in Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Berlin unterwegs und bieten ihre Leistungen an. "Hervorgegangen ist unser Verein aus einer Gruppe Bielefelder Studenten, die nach der Wende Wasseruntersuchungen angeboten haben. In den 1990er Jahren gab es in der ehemaligen DDR eine große Nachfrage nach diesem Service und so kam es zur Vereinsgründung", erklärt Ramona Stephan, regional die Verantwortliche aus dem Mittweidaer Büro.

Neben den Wasserproben aus Brunnen oder Teichen bringen vor allem Kleingärtner Bodenproben und manchmal auch Komposterde zur Überprüfung. Oftmals fehlen Stickstoff und Kalium, selten sind die Proben überdüngt. Info unter www.afu-ev.org.