Was sonst noch passierte...

Aufgepasst Interessantes vom letzten Grand Prix in Spanien

Norman Rank, der Schleizer und ehemalige Pilot der deutschen Motorradmeisterschaft in der Klasse bis 250ccm, steht im neuen Jahr für das Racing Team Germany wieder unter Vertrag als Chefmechaniker für die beiden neuen Piloten in der Klasse Moto3. "Ich fühle mich hier so wohl und möchte auf alle Fälle im neuen Jahr mit den beiden Jungs und guten Ergebnissen aufwarten", so der 39-jährige Thüringer.

Dirk Heidolf verwies noch einmal zum Saisonabschluss darauf hin, dass es ihm mit seinem Team immer wieder darauf ankomme, Talente zu fördern, sie zu unterstützen. "Es gilt, de Talente behutsam in die Hand zu nehmen, mit ihnen zielgerichtet zu arbeiten", so der Hohenstein-Ernstthaler. Das beste Beispiel sei die Arbeit im letzten Jahr mit Sandro Cortese gewesen und auch bei Louis Rossi habe man gezielt mit dem Franzosen in diesem Jahr gearbeitet.

Jack Miller (Australien/17) und der Brite John McPhee (18), 2013 im Racing Team Germany unterwegs, brachten im zweiten Freien Training das Kunststück fertig, die gesamte Weltelite hinter sich zu lassen. Auf Platz eins machte der Brite von sich aufmerksam - nur 0,027 Sekunden langsamer war der Australier. "Hoffentlich können wir für unser neues Team ebenfalls gute Zeiten produzieren", meinten beide übereinstimmend. Im Rennen schieden beide aus.

Moto2-Weltmeister Marc Marquez (19) wurde nach dem Samstagtraining von den Sportkommissaren für das Rennen auf den letzten Startplatz versetzt. Der Grund: Rüpeleien und Gerangel während des Trainings, und das zum wiederholten Mal. Allerdings: Das Supertalent aus dem spanischen Cervera gewinnt auch dieses Rennen.

Der 16-jährige Philipp Öttl, Sohn des Ex-Grand-Prix-Piloten Peter Öttl, gab ein eindrucksvolles Debüt in Spanien in der Klasse Moto3. Platz elf unter 35 Startern für den Neueinsteiger, der sein großes Talent unter Beweis stellen konnte und mit der HP Moto Kalex die Saison 2013 in Angriff nimmt.