Was tue ich, um Daten vor Missbrauch zu schützen?

Gesetz Neue Datenschutz-Bestimmungen treten am 25. Mai in Kraft

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Foto: Shironosov/Getty Images/iStockphoto

Freiberg. Am 25. Mai 2018 tritt die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) und mit ihr die vollständige Neufassung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) in Kraft. Und so manch ein Firmenchef schlägt deshalb die Hände über dem Kopf zusammen.

Vogel: "Sogar ein Wettbewerbsvorteil"

Eberhard Vogel weiß das, sieht dafür aber keinen Grund. Der Geschäftsführer der KoSytec Systemhaus GmbH hat sich in den vergangenen Monaten umfassend mit der Problematik beschäftigt. "Vieles war schon geregelt, manches wurde geändert, einiges kommt neu hinzu. Uns bei KoSytec waren die von jeher eng verknüpften Themen Datenschutz und IT-Sicherheit schon immer wichtig. Ich bin überzeugt: Wenn eine Firma datenschutzkonform arbeitet, ist dies sogar ein Wettbewerbsvorteil."

Die EU-DSGVO und das BDSG sind für alle Unternehmen bindend, auch für den Handwerksmeister mit ein, zwei Beschäftigten. Mit den neuen gesetzlichen Regelungen werden vor allem die Rechte Betroffener und die Dokumentations- und Nachweispflicht für Firmen ausgeweitet, so Eberhard Vogel. "Jeder Geschäftsführer oder auch Vereinsvorsitzende, der bei Verstößen gegen die EU-DSGVO, das BDSG und das Sächsische Datenschutzgesetz persönlich haftet, sollte also die neuen Bestimmungen kennen. Ich halte das für eine lösbare Aufgabe, auch für kleine Firmen."

Was tue ich, um Daten vor Missbrauch zu schützen?

Voraussetzung ist natürlich, dass sich der jeweils Verantwortliche mit den Pflichten und Aufgaben befasst, die sich für ihn und das Unternehmen durch die neu definierten gesetzlichen Regelungen ergeben. "Die entscheidende Frage ist: Was tue ich, um Daten vor Missbrauch zu schützen? Dazu und zu allen weiteren Problemen im Zusammenhang mit den neuen Datenschutzgesetzen beraten wir gern", so Eberhard Vogel.