Was tun Kultur-Einrichtungen im Katastrophenfall?

Vertrag Freiberger Institutionen unterzeichnen Vereinbarung für den Notfall

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Bei der Unterzeichnung der Vereinbarung. Foto: Stefanie Horn

Freiberg. In den Freiberger Archiven Bibliotheken, Museen und Sammlungen gibt es einen reichen kulturellen Schatz. Dieser benötigt einen aktiven Schutz in Notfällen. Natürlich wäre es am besten, wenn solche gar nicht eintreten würden. Was aber, wenn doch, trotz aller Sicherheitsmaßnahmen? Seit etwa zehn Jahren werden deshalb in ganz Deutschland regionale Notfallverbünde gegründet.

Diese Verbünde haben das Ziel, die Notfallprävention der Kulturgut bewahrenden Institutionen vor Ort zu koordinieren und im Notfall sich gegenseitig personelle, materielle und organisatorische Hilfestellung zu bieten. In Sachsen gibt es bereits Notfallverbünde in Leipzig, Dresden und in der Oberlausitz.

Diese Institutionen machen mit

Auch in Freiberg haben sich seit Herbst 2014 auf Initiative des Bergarchivs Freiberg dreizehn Einrichtungen zusammen gefunden und ihren Zusammenarbeit für Notfälle abgestimmt: Andreas-Möller-Bibliothek, Bergarchiv Freiberg, Ephoralarchiv des Ev.-Luth. Kirchenbezirks Freiberg, Geowissenschaftliche Sammlungen der Bergakademie Freiberg, Kreisarchiv des Landkreises Mittelsachsen, Kustodie (Sammlungen) der Bergakademie Freiberg, Museum Huthaus Einigkeit der Stadt Brand-Erbisdorf, Stadtarchiv Freiberg, Stadtbibliothek Freiberg, Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg, Terra mineralia, und Universitätsarchiv der Bergakademie Freiberg, Universitätsbibliothek der Bergakademie Freiberg.

Die Unterzeichnung der Vereinbarung fand nun am Mittwoch, im Lesesaal des Bergarchivs Freiberg im Schloss Freudenstein statt.