Was tun, wenn die Mülltonnen zugeschneit sind?

Entsorgung Abfallentsorger in Mittelsachsen hoffen auf Verständnis

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Ein Müllwerker bewegt täglich bis 800 Behälter. Ein vom Schnee befreiter Standplatz erleichtert die Arbeit erheblich. Foto: Ulli Schubert

Flöha. Man weiß ja nicht, ob es mit dem Winter noch etwas wird, aber die Mitarbeiter der Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH geben schon mal Tipps zur Abfallentsorgung, wenn Schneeberge und Frost die Abfallentsorger in Atem halten. So können angefrorene Reste im Behälter vermieden werden, wenn man feuchte Abfälle in Zeitungspapier eingewickelt.

Entsorgungstouren können ausfallen

"Den Behälter mit Papier auszukleiden, hilft ebenso. Besteht die Möglichkeit, können Behälter vor dem Leerungstag in einer temperierten Garage oder Hausflur aufgetaut werden", so Abfallberaterin Solveig Schmidt.

Trotz Anstrengungen von Winterdienst und Müllwerkern können Entsorgungstouren ausfallen. Gelingt nicht, diese innerhalb von vier Werktagen nachzuholen, kommt das Sammelfahrzeug zum nächsten regulären Entsorgungstermin.

"Entsorgungsengpässe kann man mit Säcken überbrücken. Zugelassene blaue 80-Liter-Restabfallsäcke werden an gut geräumten Ausweichstellplätzen entsorgt. Sind alle Straßen wieder befahrbar, werden neben den Mülltonnen stehende Säcke mitgenommen. Säcke mit Aufdruck "Landkreis Mittelsachsen" verkaufen Gemeindeverwaltungen und Wertstoffhöfe. Andere werden nicht mitgenommen."

Altpapier kann gebündelt, in Papiersäcken oder Kartons am Abfuhrtag neben die volle Blaue Tonne. Leichtverpackungen können in durchsichtigen Säcken neben die Gelbe Tonne gestellt werden.



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