Was tun, wenn Feuer ausbricht?

Brandschutz EU-Abgeordneter Peter Jahr überbringt den Schülern eine Broschüre des Kreisfeuerwehrverbandes

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Peter Jahr erklärt den Schülern der 1. Klasse aus der Lunzenauer Grundschule den Umgang mit Feuer. Foto: Andrea Funke

Lunzenau. Gespannt sitzen die Mädchen und Jungen der beiden ersten Klassen aus der Grundschule "An den Linden" in der Aula und wundern sich über den Besuch von Europaabgeordneten Peter Jahr.

"Das ist mit einer meiner schönsten Termine im Jahr, wenn ich in die neugierigen Gesichter der Schüler schaue und ihnen die Broschüre über Brandschutzerziehung übergebe und gleich eine Unterrichtsstunde mit gestalten kann", stellt der Berthelsdorfer fest, der seit circa fünf Jahren den Kreisfeuerwehrverband Mittelsachsen bei der Finanzierung der Bücher zur Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung für Kinder finanziell unterstützt. Gleichwohl liegt ihm viel daran einen Teil der Broschüren selbst in einer ersten Klasse zu verteilen. Dafür nimmt er sich auch Zeit, denn das Heft wird gleich nach dem Verteilen gemeinsam angeschaut und die Schüler beantworten schon viele Fragen richtig.

Das zeigt, dass auch schon die Jüngsten in Sachen Umgang mit Feuer durch den Kindergarten gut informiert sind. Auch gibt es ein paar Jungen und Mädchen die Interesse an der Feuerwehr haben und schon mal bei einer Kinderfeuerwehr hinein geschnuppert haben. Es ist wichtig, den Kindern die Gefahren mit Kerzen und offenen Feuer aufzuweisen und auch, dass der Umgang mit Feuerwerkskörpern nur den Erwachsenen vorbehalten ist.

"Ganz wichtig ist, dass die Kinder wissen, wie sie bei Feuer die Feuerwehr alarmieren und welche Angaben gemacht werden müssen", erklärt Lehrerin Ines Albrecht, die sich ebenso über die Aktion des Kreisfeuerwehrverbandes freut. "Man muss die 112 wählen und dann Name und Adresse ansagen, damit die Feuerwehr auch weiß, wohin sie fahren soll", erklärt ein Steppke ganz überzeugend.

In der Broschüre werden auf kindgemäße Art verschiedene Situationen dargestellt. Das Buch eignet sich zum Ausmalen und jeder Schüler darf es mit nach Hause nehmen, um es dort mit den Eltern gemeinsam anzuschauen.