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Was ist da los? Zwei Außenseiter in der Entenfamilie

Tiere Süße Entenfamilie in Stein

Stein. 

Stein. Die Warzenenten-Mama hat ihre Eier ausgebrütet und seit kurzem watscheln nun hinter ihr vier gelbe und zwei weiße Küken her. Eigentlich waren es sieben Junge, aber eins davon ist schon gestorben. Thomas Moller, der schon seit über 40 Jahren Kleintiere hält, hat so etwas noch nicht gesehen. "Mein Tierarzt meint, dass sei eine Pigmentstörung und komme immer mal in der Natur vor", erklärt der Steiner Hobbyzüchter. Mit seinen Hühnern, Kaninchen, Schafen und Gänsen erlebt er immer mal lustige und interessante Sachen. So brütete vor einiger Zeit eine seiner Enten. Das dauert eigentlich vier Wochen, aber schon nach 20 Tagen hörte er auf einmal ein Piepsen und es schaute ein Hühnerküken unter ihr hervor. Irgendwie war ein Hühnerei in das Nest gekommen und da die Hühner nur 21 Tage brüten, war dies nun geschlüpft.

 

Die mühevolle Handaufzucht hat sich gelohnt

Jetzt war guter Rat teuer. Allein auf sich gestellt hatte es keine Überlebenschancen und auf Drängen seiner Familie, begann er mit der mühevollen Handaufzucht. Er hatte Glück und es gelang. Die Henne war sogar so zahm, dass sie gern auf seine Schulter flog und er schaffte sie auf die Wiese. Dann brachte er sie mit einem Hahn zusammen und siehe da, sie brütete Eier aus. Die junge Familie ging täglich spazieren. Nach ein paar Tagen stürzte vom Himmel ein Greifvogel herab und ergriff sie. Die Kleinen konnten sich ins hohe Gras retten, für die Hühnermama war das Leben zu Ende. Zwei Mal im Jahr brüten die Enten bei Thomas Moller und werden dann meistens in der Weihnachtszeit verspeist.

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