Weichen für Tourismus-Zukunft sind gestellt

Weitblick Der Freistaat hat seine Strategie bis 2025 festgelegt

Waldheim/Sachsen. 

Waldheim/Sachsen. Der Tourismus ist im Freistaat Sachsen in den vergangenen Jahren nicht nur zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig geworden, sondern auch ein wichtiger Arbeitgeber im Freistaat: Etwa fünf Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Sachsen arbeiten in der Tourismusbranche. Bei einer Bruttowertschöpfung des sächsischen Tourismus in Höhe von jährlich mehr als einer Milliarde Euro wird deutlich, welch hohen Stellenwert er inzwischen hat. Ganz abgesehen davon, dass er eine hohe Außenwirkung hat und so viel dazu beiträgt wie die Deutschen im Ausland gesehen werden.

Zu verdanken ist das auch der Tourismusstrategie des Freistaates. Die wurde vor wenigen Tagen nivelliert und bis zum Jahr 2025 beschlossen. Die für 2020 anvisierte Zielstellung von 19 Millionen Übernachtungen wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit schon 2018 mit 20 Millionen weit übertroffen. Die genauen Zahlen seitens des Statistischen Landesamtes werden im nächsten Monat erwartet. Darauf aufbauend wurden viele Aspekte der bisherigen Strategie übernommen und gegebenenfalls aktualisiert. Neuen Entwicklungen wurde Rechnung getragen und Ziele mit entsprechenden Kennziffern bis 2025 festgelegt. Im Mittelpunkt stehen gezielte Wachstumsimpulse in fünf Handlungsfeldern hinsichtlich des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels, um den Tourismus als wichtigen Wirtschaftsfaktor in Sachsen auch künftig weiter zu stärken.

Nachhaltigkeit im Fokus

Grundgedanke aller Maßnahmen ist dabei die Nachhaltigkeit. Mehrere einzigartige und qualitativ hochwertige Angebote locken von Jahr zu Jahr mehr Menschen nach Sachsen. In Deutschland ist der Freistaat bereits jetzt Kulturreiseland Nummer eins. Darauf soll aufgebaut werden, um damit auch den Wirtschaftsstandort Sachsen weiter zu stärken. Als wesentliche Akteure des Tourismus sind die sieben sächsischen Destinationen, zu denen auch die Leipzig Region mit dem Gebiet des Sächsischen Burgen- und Heidelandes gehört, gefordert, kontinuierlich ihre Wettbewerbsfähigkeit zu beweisen.

Nach dem Schaffen tragfähiger Strukturen wird in den nächsten Jahren eine noch stärkere Einbeziehung der Orte angestrebt. Die Region des Tourismusverbandes Sächsisches Burgen- und Heideland mit Sitz in Waldheim hat sich im Laufe der Jahre zu einem der beliebtesten Reiseziele (Destinationen) im Freistaat entwickelt.