Weihnachtsmarkt in Rothenfurth

Advent Hölzerner Krieger als Denkmal

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Hält seit zwölf Jahren Wacht: Der hölzerne Soldat vor der Weihnachtspyramide. Foto: Wieland Josch

Großschirma/Rothenfurth. Er schaut ein wenig grimmig, der hölzerne Krieger, der seit zwölf Jahren an der Buswendeschleife in Rothenfurth tapfer die Wacht hält, ganz egal bei welchem Wetter. Geschnitzt wurde er einst aus dem Holz eines Baumes, der unweit der Stelle an der Freiberger Mulde im Jahr 1871 im Gedenken an die Schlacht bei Sedan gepflanzt wurde. Als 2003 die neue Straße gebaut wurde, musste der Baum weichen. Der Rothenfurther Dorfclub kam auf die spannende Idee, aus diesem Baum, der den Krieg verherrlichen sollte, ein Denkmal als Erinnerung an die gefallenen Soldaten jenes deutsch-französischen Krieges zu schaffen.

Und so steht der einsame Soldat nun mahnend an Ort und Stelle. Am kommenden Sonntag, den 17. Dezember, wird es deutlich weniger einsam um ihn herum. Denn dann beginnt genau dort um 15 Uhr ein fröhliches Treiben auf dem 15. Rothenfurther Weihnachtsmarkt. Die Buswendeschleife, auch "Rothenfurther Untermarkt" genannt, verwandelt sich in einen Tummelplatz für alle Generationen. Zum Lichterglanz trägt dann nicht zuletzt der herrliche Weihnachtsbaum bei. Ein umfangreiches Programm ist schon vorbereitet. So treten Kinder des Kindergartens und der Grundschule gemeinsam auf, es musiziert der Posaunenchor Großschirma und an zahlreichen Ständen wird Glühwein ausgeschenkt oder Bratwurst verkauft.

Spannend ist wie in jedem Jahr, welches Gefährt der Weihnachtsmann diesmal benutzt, um nach Rothenfurth zu kommen. Das dürfte eine Überraschung werden. Den Abschluss bildet dann eine bergmännische Aufwartung im Fackelschein. So wird in Rothenfurth diesmal die letzte Adventswoche eingeläutet. Und wer schon einmal dabei war, der weiß, wie wunderschön das sein kann.