Weiterbau auf Nord- Seite

Kirche Gelder sind nun offiziell bewilligt

Oberlungwitz . Die Sanierungsarbeiten an der Oberlungwitzer St.-Martins-Kirche können fortgesetzt werden. Nachdem bereits im Juni vom Bundestagsabgeordneten Marco Wanderwitz bekannt gegeben wurde, dass 110.000 aus Sondermitteln der Bundesregierung in den Erhalt des historisch bedeutsamen Gebäudes fließen können und vom Freistaat Sachen noch einmal derselbe Betrag zur Verfügung gestellt wird, war allerdings erst einmal Geduld gefragt. Denn bis der offizielle Zuwendungsbescheid in Oberlungwitz ankam, vergingen dann noch einmal rund drei Monate. "Wir sind dennoch sehr dankbar", sagt Volkmar Teske, der in der Oberlungwitzer Kirchgemeinde die Bauarbeiten an dem Gotteshaus koordiniert. Bei den Mitteln des Freistaates Sachsen muss die Gemeinde aber eine Kürzung auf rund 73.000 Euro hinnehmen. Nach Ausschreibungen und Vergabe soll noch in diesem Jahr mit den Arbeiten begonnen werden, auch wenn klar ist, dass der Spätherbst kein optimaler Baubeginn ist. Das Kirchenschiff muss auf der Nordseite ein neues Dach bekommen, wofür umfangreiche Arbeiten am maroden Gebälk nötig sind. Außerdem ist hier die Fassadensanierung noch nicht abgeschlossen. Auf der Südseite sind die Arbeiten bereits beendet.