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Weitere Mauern am Flöhaufer entstehen

Hochwasserschutz Gleich an mehreren Stellen laufen Baumaßnahmen zum Schutz der Stadt

Flöha. 

So schön wie die frühere Natursteinmauer sieht der neue Betonschutzwall am Ufer der Flöha nicht aus. Aber sie wird ihrer Aufgabe hoffentlich besser gerecht als die Vorgängerin. Erst im Juni vor einem Jahr stand der Park an der Villa Gückelsberg unter Wasser. Die Kopfbalken der neuen Mauer ruhen auf sieben Meter in die Erde gebohrten Pfahlträgern und sollen das Terrain ebenso vor einem aller hundert Jahre wiederkehrenden Hochwasser schützen wie der Deich am gegenüberliegenden Ufer die Flöhaer Innenstadt. Außerdem erfolgt auf der rechten Flussseite ein Deichrückbau, wodurch die gewonnene Fläche im Hochwasserfall als Rückhaltefläche genutzt werden kann.

Auch weiter flussabwärts sind Hochwasserschutzmaßnahmen im Gange, so unterhalb der Kirchenbrücke. Während auch hier Mauern betoniert werden, habendie Bauleute zwischen der Fußgängerbrücke und der Deichüberfahrt zur Turnerstraße der vorhandene Deich auf einer Länge von 75 Metern erhöht und sind nun dabei, entlang des Begrenzungszauns am Auenstadion eine 335 Meter lange Hochwasserschutzmauer zu errichten.