Wenn der Herbst- zum Winterlauf wird

Leichtathletik 1.600 Sportler schnürten die Laufschuhe trotz Wetter-Kapriolen

Glauchau. Der diesjährige Herbstlauf bleibt den Teilnehmern und den Organisatoren in besonderer Erinnerung. Der Grund: Zum ersten Mal in der Geschichte der Traditionsveranstaltung, die schon seit 1986 stattfindet, führten die Strecken durch eine Winterlandschaft. "Für den Herbstlauf hätte diesmal die Bezeichnung Winterlauf besser gepasst. Die extremen Wetterkapriolen waren einmalig", informierte Organisationschef Matthias Etzold. Erst zwei Stunden vor dem Start gab es grünes Licht, dass der Herbstlauf auf den Originalstrecken am Stausee und am Gründelteich stattfinden kann. Fleißige Helfer des Baubetriebshofes und des Vereins hatten zuvor die Äste, die aufgrund der Schneemassen heruntergefallen waren, beräumt.

Zum Herbstlauf gingen insgesamt 1.600 Sportler an den Start. Auf der Halbmarathon-Distanz setzten sich bei den Männern Lennart Herrmann (SG Adelsberg) und bei den Frauen Kathrin Bogen (DHfK Leipzig) durch. Über die 10-Kilometer-Strecke waren bei den Männern Sebastian Hendel (Laufgruppe Vogtland) und bei den Frauen Maria Heinrich (Teutschenthal) erfolgreich. Der Sieg im Firmenlauf ging an das Team von "Gü-Sport". Positiv: Bei der Laufveranstaltung konnten rund 600 Euro für das Kinderhospiz "Bärenherz" in Leipzig gesammelt werden.