Wer erhält den Freiberger Architekturpreis 2018?

Wettbewerb Vorschläge mit Kurzbegründung bis Ende März möglich

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Ronny Erfurt (2.v.l.) freute sich 2016, den ersten Freiberger Architekturpreis für das Phase10-Haus an der Borngasse entgegennehmen zu dürfen. Foto: Wieland Josch/Archiv

Freiberg. Die Silberstadt genießt einen guten Ruf - allein schon, weil sie eine so wunderschön erhaltene Altstadt besitzt. Das ist der Verdienst vieler Bauherren, welche in den vergangenen Jahrzehnten ihre Energie darauf verwendeten, alte Bausubstanz zu erhalten und mit neuem Leben zu füllen.

Um dieses Engagement zu würdigen, hob die Stadt Freiberg einst den Sanierungspreis aus der Taufe. Doch irgendwann sind die meisten Altsubstanzen saniert und viele Preise vergeben. So kam man 2016 auf die Idee, neben dem Sanierungs- auch einen Architekturpreis zu vergeben, stets im Wechsel. Denn überall in der Stadt entstehen auch völlig neue Bauten, die von einer intelligenten Kreativität ihrer Schöpfer zeugen.

Eine Brücke zwischen alt und neu schaffen

Vor zwei Jahren erhielt das neue Gebäude des Planungsbüros "Phase10" an der Borngasse als erstes den Preis, was eine besonders gelungene Variante war, denn das Haus verleibt sich, bei aller neuen Struktur, auch Teile eines alten Gebäudes mit ein und schlägt so die Brücke zwischen Alt und Neu. In diesem Jahr nun wird der nächste Träger des Freiberger Architekturpreises gesucht. Dieser, mit 1.500 Euro dotiert, soll am 24. Juni, dem Tag der Architektur, vergeben werden.

Bis zum 31. März sind die Bürger Freibergs dazu aufgerufen, entsprechende Vorschläge einzureichen. Diese können formlos im Büro des Bürgermeisters für Stadtentwicklung und Bauwesen im Rathaus am Obermarkt 24 eingereicht werden. Es genügt die Nennung des Gebäudes mit einer kurzen Begründung sowie Name und Adresse des Einreichers. Als Bedingung steht aber, dass die Bauarbeiten an dem Haus nicht länger als fünf Jahre zurückliegen dürfen.