Wer möchte etwas geben?

Bedürftige Stadt richtet besondere Feiern aus

Limbach-Oberfrohna . In vielen Familien ist es heutzutage so, dass man gar nicht mehr weiß, was man dem anderen schenken soll. Gerade bei den Kindern fällt häufig der Satz "Die haben doch schon alles!". Dann ein Geschenk zu finden, was noch wirklich Freude bereitet, wird immer schwerer. Auch wenn es in Deutschland nicht viele sind, so leben doch auch hier gleichzeitig Menschen, für die der Erhalt von Überraschungen noch etwas ganz Besonderes ist. Diesen sogenannten Bedürftigen, die meist an der Armutsgrenze leben, will man in Limbach-Oberfrohna vor allem in der Adventszeit ein paar schöne Stunden ermöglichen. "Vor mittlerweile zehn Jahren kam in der Stadtverwaltung die Tradition auf, bei einer speziellen Weihnachtsfeier diesen Menschen eine Freude zu machen", gab Frances Mildner bekannt. "Als Begründer können wir unseren langjährigen Präventionsbeauftragten Olaf Hentschel nennen, der leider vor zwei Jahren viel zu früh verstorben ist." Dieser hatte mit Unterstützung von tatkräftigen Helfern zumeist in den Räumen des "Palmengartens" für festlich-gemütliche Atmosphäre gesorgt, bevor die Päckchen überreicht wurden. Diese stammten von Anfang an von hilfsbereiten Bürgern der Stadt, die sich einbringen wollten. "In diesem Jahr werden wir erstmals im neuen Gemeindezentrum an der Stadtkirche feiern", so die Presse-Sprecherin weiter. "Damit auch dieser Nachmittag für die rund 100 bedürftigen Kinder und Erwachsenen ein Erfolg wird, bitten wir wieder um Unterstützer." Bis 18. Dezember werden im Cafè Meyer sowie im Limbacher Pfarramt liebevoll verpackte und mit Hinweisen (für wen) versehene Geschenke angenommen.