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Wer war eigentlich Johannes Schilling?

Bildung Schulprojekt informiert in Mittweida

Mittweida. 

Mittweida. Im Rahmen des schulpädagogischen Projektes "Familie Schilling" werden Mädchen und Jungen der dritten bis neunten Klassen an dieses Thema heran geführt. Anlässlich des 190. Geburtstages des in Mittweida geborenen Bildhauers Johannes Schilling (1828 bis 1910) war eine fünfte Klasse der Fichte-Oberschule Mittweida im Johannes-Schilling-Haus zu Gast, um sich näher mit Schillings Leben zu befassen.

Dieses Projekt kann von Bildungseinrichtungen ab dem Schuljahr 2018/19 in erweiterter Form auch über das Portal des Zweckverbandes Kulturraum Erzgebirge/Mittelsachsen gebucht werden sowie unter www.kulturpasst.de. "Das Projekt verbindet spielerisch Theorie und Praxis. Nach dem Vorstellen von Originalplastiken, verbunden mit einem Suchspiel, geht es zu Mittweidaer Orten, die mit dem Bildhauer in Verbindung stehen. Gesehenes wird dann aktiv umgesetzt: Das passiert beispielsweise mit dem Anfertigen einer Porträtzeichnung und/oder Gipsplastik", sagte Kunsthistorikerin Susann Gramm zum Ablauf des Projekttages.

In der Diskussionsrunde konnten sich die Kinder austauschen

Zuvor hatten die Mädchen und Jungen bereits einiges über die Familie Schilling erfahren, wie beispielsweise die Beziehung Schilling-Mittweida und die Kurzvorstellung der Bildhauerfamilie sowie dem Lesen amüsanter Zitate aus der Familienchronik. Zum Projekt gehört auch ein Hörspiel, in dem es ebenfalls um die Familie Schilling geht. Bei einer kleinen Diskussionsrunde werden außerdem Werte, wie beispielsweise die Familie, erörtert.

Nach dem Vorstellen mehrerer Originalplastiken Schillings als Gipsentwürfe im Johannes-Schilling-Haus bildet der Besuch Schillingscher Orte, wie dem Geburtshaus des Bildhauers an der Rochlitzer Straße, den Abschluss dieses Projekttages. Zu den bekanntesten Schillingschen Werken gehören unter anderem die "Vier Tageszeiten" am Treppen-Aufgang zu den Brühlschen Terrassen in Dresden und das Reiterdenkmal mit König Johann von Sachsen vor der Semperoper.



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