Wer wird neuer Bürgermeister: Großhartmannsdorfer haben die Wahl

Kommunales Zwei Kandidaten wollen neuer Bürgermeister werden

Großhartmannsdorf. 

Großhartmannsdorf. Am 11. Oktober haben die Bürgerinnen und Bürgerinnen von Großhartmannsdorf die Wahl. Denn sie entscheiden mit ihrem Votum, wer in den kommenden Jahren als Bürgermeister agieren soll. Natürlich kann heute noch niemand sagen, wie dieses Votum ausfallen wird. Doch schon jetzt ist klar, dass es einen neuen Amtsinhaber geben wird. Denn das bisherige Gemeindeoberhaupt tritt nicht noch einmal zur Wahl an. Werner Schubert hatte 1990 das Amt übernommen und saß seitdem ununterbrochen auf dem Bürgermeisterstuhl.

Ortsteile enger mit einbringen

Jetzt verabschiedet sich der CDU- Mann in den wohlverdienten Ruhestand. Um die Gunst der Wählerinnen und Wähler werben nun zwei Kandidaten. Die CDU schickt Dirk Müller ins Rennen. Der 47-jährige Diplom-Betriebswirt kennt sich in den Abläufen der Gemeindeverwaltung Großhartmannsdorf aus, denn seit 2017 ist er im Rathaus im Bereich Bau und Liegenschaften beschäftigt und leitet zudem den örtlichen Bauhof. Er fordert in seinem Wahlprogramm unter anderem eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Gemeinderat und Bürgermeister sowie eine engere Einbindung der Ortsteile in die kommunalpolitischen Abläufe. Zudem wolle er sich dafür einsetzen, im Ort den Dialog zwischen den ortsansässigen Unternehmen zu fördern. Das könnte zum Beispiel durch einen Gewerbestammtisch erfolgen.

Zweiter Versuch für Philipp Preißler

Sein Kontrahent Philipp Preißler sieht unter anderem in der Gestaltung der Webseite sowie der Digitalisierung des Amtsblattes Handlungsbedarf. Zudem müsse Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat besser miteinander kommunizieren. Auch Preißler weiß, wie die Verwaltung funktioniert. Derzeit arbeitet er als Leiter des Freiberger Oberbürgermeisterbüros in der Bergstadt. Außerdem trat der 35-Jährige schon einmal zur letzten Bürgermeisterwahl in Großhartmannsdorf an, unterlag damals aber Werner Schubert.