Wetter sorgt für Löcher im Straßenbelag

Strassen Im Frühjahr erfolgt Begutachtung des gesamten Netzes

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Region. Der häufige Wechsel zwischen frostigen Temperaturen und Tauwetter ist für die Straßen nicht gut und somit werden nach jeder Tauperiode mehr Löcher im Straßenbelag sichtbar und für die Autofahrer auch spürbar. Die Feuchtigkeit dringt in Risse im Straßenkörper ein. Bei null Grad gefriert das Wasser, das entstandene Eis dehnt sich aus und der Hohlraum vergrößert sich. "Taut es dann, rutscht das Gestein in sich zusammen und es entsteht das vielbesagte Schlagloch", so der Leiter des Referates Straßenbetriebsdienst und Bauwerksunterhaltung Dirk Schlimper.

Erst im Frühjahr werden die Schäden beseitigt

Doch in dieser Jahreszeit könne man die Schäden nur provisorisch reparieren. Die mobile Straßenaufsicht fährt zwei Mal in der Woche das komplette Straßennetz ab. Pro Meisterei gibt es zwei Fahrzeuge der Aufsicht. "Die Mitarbeiter haben immer Säcke mit sogenanntem Kaltmischgut dabei, um in akuten Fällen erste Reparaturmaßnahmen durchzuführen", sagt Schlimper. Aber dies halte nicht ewig und könne nur bei tieferen Stellen Anwendung finden, sonst halte das Material nicht.

Im Frühjahr erfolgt dann eine vollständige Befahrung der Straßen. Dabei wird abgestimmt, wo großflächigere Reparaturen notwendig sind. "Parallel werden dann bei wärmeren Temperaturen die Schadstellen mit heißem Mischgut qualitativ hochwertiger beseitigt, wenn die Mischwerke ihren Betrieb wieder aufgenommen haben", so der Referatsleiter. Derzeit liege jedoch der Schwerpunkt beim Winterdienstes und in der Beseitigung der Schäden in Folge des Schneebruches liegt.